Flugzeugpark

Der SFC Leonberg verfügt über einen sehr modernen Flugzeugpark. Unsere Flugzeuge sind ausnahmslos aus modernen Faserverbundwerkstoffen (Glasfaser, Kohlefaser) hergestellt. Alle einsitzigen Segelflugzeuge sind mit modernen Segelflugrechnern ausgestattet – ein Plus an Leistungsvermögen und Sicherheit.

Segelflugzeuge

ASK 21

Die Ask 21 ist ein Mitteldecker mit T-Leitwerk, die im Dezember 1978 ihren Erstflug hatte. Die von Rudolf Kaiser konstruierte ASK 21 ist das erste doppelsitzige Segelflugzeug von Schleicher, das im Faserverbundverfahren hergestellt wurde. Das Sicherheitscockpit, in dem die beiden Piloten hintereinander sitzen, ist mit einem Doppelsteuer ausgestattet, welches das Fliegen sowohl von hinten als auch von vorne ermöglicht. Ein bequemes Aus-und Einsteigen wird durch die nach vorne bzw. nach hinten aufklappenden Hauben erreicht. Die “D-67″ ist das Arbeitstier unseres Vereins. Sie ist unser Schulungsflugzeug und begleitet den Anfänger von seinen ersten Flügen mit Lehrer bis hin zu seinen ersten Alleinflügen. Hervorragende Langsamflugeigenschaften und das gutmütige Flugverhalten machen sie geradezu ideal für die Schulung. Zudem ist das Flugzeug voll kunstflugtauglich und hält Lastvielfachen von -4 bis +6,5 G stand.

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Duo Discus

Der Duo Discus lässt das Herz vieler Segelflieger höher schlagen. Verkörpert er doch die Vorteile, die das Fliegen in einem Doppelsitzer mit sich bringen, mit der Wendigkeit eines Einsitzers. Der Duo, der in Kirchheim Teck von der Firma Schempp-Hirth hergestellt wird, hatte 1993 seinen Erstflug. Seine 20m Spannweite bieten die Möglichkeit 200 Liter Wasser als Ballast mitzuführen. Der Duo mit dem Kennzeichen D-7018 ist die neuste Errungenschaft des Vereins und zweifelsohne einer der gefragtesten Hochleistungsdoppelsitzer auf dem Markt, was durch seine hohen Verkaufszahlen und die stets vorderen Platzierungen bei Wettbewerben belegt wird. Bei uns im Verein soll die “Romeo zwo” zu Überlandflügen und bei Wettbewerben eingesetzt werden. Ebenso bietet sich die Möglichkeit für Anfänger im Duo, mit der Hilfe von erfahrene Piloten, ans Überlandfliegen herangeführt zu werden.

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Discus CS

Der Discus ist ein weit verbreitetes Flugzeug mit 15 m Spannweite. Er hat die nationalen und internationalen Wettbewerbe der 80er und 90er Jahre dominiert und auch heute ist er noch voll konkurrenzfähig. Auf diesem Flugzeug führen die Flugschüler im SFC Leonberg ihre ersten Starts in einem einsitzigen Segelflugzeug durch. Der Discus CS verkörpert zum einen ein leicht beherrschbares Segelflugzeug mit harmonischen Flugeigenschaften, aber kann mit seinen Flugleistungen trotzdem noch mit den modernen Segelflugzeugen der Standardklasse mithalten. 1984 wurde der Discus der Öffentlichkeit vorgestellt und wird bis heute im slowenischen Chocen in Lizenz hergestellt, da Schempp-Hirth die Produktion zu Gunsten der Neuentwicklung “Discus 2″ eingestellt hat. Die Abkürzung CS verrät, dass auch der Discus des Vereins aus Slowenien stammt. Die große Beliebtheit des Discus unter Segelfliegern zeigt auch seine hohe Produktionszahl – er wurde bisher ca. 850 mal gebaut.

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DG-600

Bei der DG 600 handelt es sich um ein modernes Hochleistungssegelflugzeug aus Faserverbundwerkstoff, das bei Glaser/Dirks in Bruchsal hergestellt wurde. Die Wölbklappen der 600 erstrecken sich über die gesamte Spannweite und sind gleichzeitig die Querruder, sogenannte “Flaperons”. Das sehr schlanke Tragflügelprofil überzeugt durch seine Wendigkeit und gute Schnellflugleistungen. Im Vergleichsindex der Segelflugzeuge wird die 600 in der 18m Klasse mit einem Index von 118 sehr hoch eingestuft. Aufgrund eines Brandes in den DG Werken, infolge dessen die Flügelformen der 600 beschädigt wurden, wurde die Produktion 1992 nur 5 Jahre nach dem Erstflug eingestellt. Wegen ihrer hohen Gleitzahl 1:50, d.h.sie kann aus einer Höhe von 1000 m fast 50 km weit gleiten, und ihrer guten Flugeigenschaften erfreut sie sich einer äußerst großen Beliebtheit unter den Streckenfliegern beim SFC Leonberg.

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LS 8/18t

Die LS 8, konstruiert von Wolf Lemke, ist ein äußerst erfolgreiches Flugzeug, da es für ein Hochleistungsflugzeug sehr vielseitig einsetzbar ist. Das starre Flügelprofil entspricht dem einer LS 6 mit fixierten Wölbklappen, es wurde in den Formen lediglich der Flügel-Klappen-Übergang neu gestaltet. Obwohl die LS 8 mit 15 m Spannweite für die Standardklasse ausgerichtet wurde, ist sie durch Ansteckflügel auch in der 18-Meter-Klasse einsetzbar und konkurrenzfähig. Besonderheit unserer LS 8 ist eine Heimkehrhilfe. So befindet sich im Rumpf hinter dem Piloten ein einzylindriger Kolbenmotor, den man z.B. abends bei nachlassender Thermik ausfahren kann, um so sicher “nach Hause” zu kommen – ein echtes High-Tech-Produkt.

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Motorsegler

Reisemotorsegler sind in der Regel doppelsitzig und besitzen eine Reichweite von mehreren Hundert Kilometern. Somit lassen sich mit Ihnen auch Reiseflüge quer durch Europa durchführen. Die Dimona ist z.B. im Sommer 2005 bis St. Petersburg geflogen!

HK 36 TTS Super Dimona

Die Dimona ist neben unserer ASK 21 die meistgeflogene Maschine des Vereins und ermöglicht Inhabern der Segelfluglizenz einen leichten und schnellen Einstieg in die Motorfliegerei. Mit dem Rotax 914 Turbo-Vierzylinder mit 115 PS ist sie stark motorisiert, was flotte Reiseflüge und vor allem sehr gute Flugzeugschlepps für unsere Segelflugzeuge ermöglicht. Außerdem verfügt sie über einen “Constant Speed Propeller”, wodurch man eine gleichbleibende Motordrehzahl einstellen kann, während die Schubkraft ausschließlich über den Anstellwinkel der Propellerblätter geregelt wird. Die “Super Dimona” ist eine Weiterentwicklung der Dimona H36 vom österreichischen Konstrukteur Wolf Hoffmann, bei der auf die moderneren Rotax Motoren umgerüstet wurde. Das zusätzliche “K” bei der HK 36 steht für den Mitkonstrukteur Dieter Köhler.

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Motorflug

Um in allen Bereichen der Privatfliegerei ausbilden zu können, betreibt der Verein seit 2011 eine Motormaschine. Die Lizenz, die auf diesem Flugzeug erworben wird, ermöglicht weitere Berechtigungen und somit das Führen vieler Flugzeuge der General Aviation.

Aquila A210

Die Aquila ist zweifellos eines der modernsten “Very Light Aircrafts”, die der Markt momentan zu bieten hat. Die in Deutschland entworfene Maschine wird erst seit 2002 in Serie produziert und ist dementsprechend auf dem neusten Stand der Technik. Aufgrund des herrausragend ökonomischen Betriebes in dieser Klasse und der gutmütigen Flugeigenschaften wird sie gerne als Schul- oder Reiseflugzeug eingesetzt. Für letzteres eignet sie sich aufgrund der hohen Zuladung und des großzügigen Gepäckfaches besonders gut.

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Robin DR400-180S “Régent”

Das viersitzige Flugzeug des französischen Herstellers Robin ist zweifellos ein zeitloser Klassiker. Mit konservativer Holzbauweise kann die Flugleistung der “Régent” nach wie vor mit der von modernen Konstruktionen der letzten 10 Jahre mithalten. Der leistungsstarke und robuste Lycoming O-360-A3A macht sie zudem zu einem hervorragenden Schleppflugzeug für Segelflugzeuge. Besonders charakteristisch sind die nach außen hin abgeknickten Flüge, die nicht nur die Stabilität erhöhen sondern zudem den induzierten Widerstand signifikant vermindern, was ihr zu einer hohen Reisegeschwindigkeit von bis zu 260 km/h verhilft.

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