Segelflugausbildung

Praktisch jede/-r kann fliegen lernen

Die Ausbildung zum Segelflieger besteht aus praktischen und theoretischen Elementen. Die praktische Ausbildung findet während der Flugsaison statt, im Winter ist Theorie angesagt. Die gesamte Ausbildung vom ersten Schulflug bis zum fertigen Flugschein dauert meist etwa zwei bis drei Jahre und wird im Sportfliegerclub Leonberg durch ehrenamtliche Fluglehrer durchgeführt. Neben dem Flugschein selbst wird dabei ein Sprechfunkzeugnis für den Luftverkehr erworben. Das Mindestalter liegt bei 14 Jahren.

Am Ende der Ausbildung stehen wie beim Autoführerschein die theoretische und danach die praktische Prüfung an. Der fertige Schein kann anschließend um weitere Berechtigungen z. B. für Kunstflug, Wolkenflug oder die Lehrberechtigung erweitert werden. Auch der Erwerb weiterer Fluglizenzen wie dem Motorsegler- oder Motorflugschein ist von hier aus möglich.

Hobby – Sport – Leidenschaft

Segelflug ist eine Freizeitbeschäftigung. Kein Flug lässt sich exakt planen: Wann, wohin und wie schnell man fliegen kann, hängt vollständig vom Wetter ab und lässt sich nicht beeinflussen, wenn kein Motor die Energie dazu liefert. Darum setzen sich die Piloten meist erst dann ihre täglichen Ziele, wenn sie eine genaue Wettervorhersage haben – oder sie verzichten ganz auf eine Routenplanung und fliegen einfach los.

Segelflug ist Sport. Wer kurze Flüge in Platznähe bevorzugt, muss zwar nur die Gymnastik zum Einstieg ins Cockpit beherrschen, aber Langstreckenflüge von mehreren Stunden Dauer verlangen nach einer guten Kondition und einem robusten Kreislauf. Spitzenpiloten müssen in der Lage sein, bis zu zwölf Stunden am Stück aufmerksam zu sein, taktische Entscheidungen zu treffen und dabei durchgehend präzise zu fliegen. Alternativ kann man mit einigen Segelflugzeugen auch Kunstflug durchführen. Kunstflug-Sequenzen dauern zwar meistens nur wenige Minuten, die kurzzeitigen physischen Belastungen sind jedoch deutlich heftiger als bei einem Streckenflug.

Was kostet Segelfliegen?

Ist Segelfliegen ein teurer Sport? Nein, er kostet nicht mehr als andere Outdoor-Sportarten.

Wir fliegen nach dem Grundsatz: Wer wenig im Verein mithilft, fliegt teurer als jemand, der seine Arbeitskraft dem Verein zur Verfügung stellt. Dazu gibt es viele Möglichkeiten: Wartung und Pflege der Flugzeuge und des Platzes, Mithilfe bei unseren Vereinsveranstaltungen: Die Fluggebühren und Kosten für Windenstarts sind nach Arbeitsleistung gestaffelt.

Unsere Mitgliedsbeiträge:

Aktive Mitglieder 180,- Euro im Jahr; Aktive Jugendliche 100,- Euro im Jahr; Fördernde (passive) Mitglieder 25,- Euro im Jahr

Der Spartenbeitrag:

Aktive Mitglieder 200,- Euro im Jahr; Aktive Jugendliche 100,- Euro im Jahr

Die Flüge werden über ihre Dauer abgerechnet, wobei sich der Stundenpreis durch die im Jahr zuvor geleistete Arbeitszeit festlegt. Deshalb ist bei uns Aktivität gefragt. Gegenüber dem Motorflug bietet der Segelflug deutlich günstigere Preise.

Von den Mitgliedsbeiträgen unserer aktiven Mitglieder führen wir noch Gebühren ab an den Landesverband BWLV und an den DAeC (ca. 55 Euro), für die Verbandszeitschrift ADLER (ca. 24 Euro) und den Hanns-Kellner Gedächtnisfond (2,50 Euro).

Ich will mitmachen!

Sehr gerne stehen wir Dir zur Verfügung, um Deine Fragen zu beantworten und die Ausbildungsmöglichkeiten zu erklären.

Segelflug-Ausbildungsleiter: Moritz Kilper

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